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St. Martin hoch zu Ross: Lichterglanz und strahlende Kinderaugen in Pfuhl

8. November 2026

Rund 175 große und kleine Teilnehmer feierten am Samstagabend, 7. November, gemeinsam das Martinsfest in Pfuhl. Ein echtes Pferd, zahlreiche bunte Laternen und festliche Bläsermusik sorgten für eine besondere Atmosphäre.

Der diesjährige St. Martinsumzug in Pfuhl war eine rundum gelungene Veranstaltung. Rund 175 Kinder, Eltern und Großeltern versammelten sich am Samstagabend an der Grundschule Pfuhl, um gemeinsam an den heiligen Martin und seine Botschaft des Teilens und der Nächstenliebe zu erinnern.

Den Auftakt bildete das traditionelle Martinsspiel, bei dem die Geschichte des heiligen Martin und der Teilung seines Mantels dargestellt wurde. Ein besonderes Highlight war dabei der Auftritt des heiligen Martin auf einem echten Pferd – ein Anblick, der bei Martinsumzügen längst keine Selbstverständlichkeit mehr ist und besonders die kleinen Besucher begeisterte. Einige Kinder beteiligten sich zudem aktiv an der Feier und trugen Fürbitten vor.

Anschließend setzte sich der Laternenumzug durch Pfuhl in Bewegung. Zahlreiche liebevoll gestaltete, bunt leuchtende Laternen erhellten die einsetzende Dunkelheit. Für die passende musikalische Begleitung sorgte der evangelische Posaunenchor, der dem Martinsfest einen besonders feierlichen Rahmen verlieh.

Ziel des Umzugs war das evangelische Gemeindehaus. Dort konnten sich die Teilnehmer bei warmem Punsch und selbst gebackenen Leckereien stärken und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Weitere Musikstücke des Posaunenchors rundeten die Veranstaltung ab.

Veranstaltet wurde das Martinsfest gemeinsam von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Neu-Ulm, vertreten durch Pastoralreferentin Claudia Lambrecht, und der Evangelischen Kirchengemeinde Pfuhl-Burlafingen, vertreten durch Diakonin Theresa Kosog.

Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Pfuhl, die mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und vier Fahrzeugen für die sichere Absicherung des Laternenumzugs sorgte. Ebenso gebührt allen Mitwirkenden, Musikern und fleißigen Helfern im Hintergrund ein herzliches Dankeschön.

Am Ende blieb vor allem eines in Erinnerung: unzählige leuchtende Laternen, strahlende Kinderaugen und ein schönes Beispiel dafür, wie gemeinschaftliches Engagement und gelebte Ökumene Menschen zusammenbringen können.

Walter Nadig

Text und Fotos: Walter Nadig