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Bundeswehrkrankenhaus Ulm – Verleihung des Fahnenbandes Einsatz

21. November 2025

Im Rahmen eines feierlichen Appells wurde dem Bundeswehrkrankenhaus Ulm am Donnerstag, den 20. November 2025 das Fahnenband Einsatz verliehen. Aus den Händen von Generalstabsarzt Dr. Michael Zallet, Kommandeur Klinische Versorgung, Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr erhielt der Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, Generalarzt Dr. Benedikt Friemert, das Fahnenband zur Truppenfahne. Das Fahnenband Einsatz gehört zu den höchsten Auszeichnungen der Bundeswehr und wird für herausragende Einsätze des jeweiligen Verbandes im Auslandseinsatz verliehen.

Der 2. Bürgermeister der Stadt Neu-Ulm gratulierte den Soldatinnen/Soldaten und den Mitarbeitern/innen des Bundeswehrkrankenhauses zu dieser Auszeichnung mit folgenden Worten:

„Sehr geehrter Herr Generalstabsarzt Dr. Zallet,
Sehr geehrter Herr Generalarzt Dr. Friemert
Werte Soldatinnen und Soldaten,
Sehr geehrte Damen und Herren,

besten Dank für die Einladung zur feierlichen Verleihung des Fahnenbandes „Einsatz“ an das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Ein großer Tag für das Bundeswehrkrankenhaus!

Ich darf Sie von unserer Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger ganz herzlich grüßen.

Die Stadt Neu-Ulm gratuliert Ihnen herzlich zum Fahnenband „Einsatz“. Eine Auszeichnung, die seit 2022 von der Bundeswehr an einsatzbewährte Bundeswehrverbände vergeben wird und zu den höchsten Auszeichnungen unserer Armee gehört.  Ein Fahnenband gibt es, wenn der eingesetzte Verband herausragende Leistungen im Auslandseinsatz erbracht hat. Dies setzte beim Bundeswehrkrankenhaus bei den Einsätzen in Afghanistan und im Kosovo ein hohes Maß an Einsatzfähigkeit und Einsatzbereitschaft voraus und hat von jedem einzelnen Soldaten/Soldatin besondere Tapferkeit und Mut gefordert. Das Besondere im Militärischen Sanitätswesen im Auslandseinsatz ist ja, dass man im Normalbetrieb stets auf die Behandlung von (Unfall-) Verletzten oder Kranken vorbereitet sein muss und zusätzlich auf einsatzbedingte Schadenslagen schnell reagieren muss.

Wir sind stolz, dass ein Verband aus unserer Region mit seinen Soldaten/Soldatinnen eine solch hohe Auszeichnung erhalten hat.

Es ist schon sehr beeindruckend, mit welcher Professionalität, die Soldatinnen und Soldaten des Bundeswehrkrankenhauses ihren Dienst tun. Ob nun im Notfall oder für eine geplante stationäre Krankenhausbehandlung, das militärische und das zivile Personal leisten tolle Arbeit. Aus Einsatzbedingten Erfordernissen ergeben sich zusätzliche Schwerpunkte in der Akut- und Notfallmedizin und bei der chirurgischen und Intensivmedizinischen Versorgung.

Wir sind dankbar, dass das Bundeswehrkrankenhaus Ulm, ein Krankenhaus in unserer Region, in diesen unruhigen Zeiten einen wesentlichen Beitrag für unsere Landes- und Bündnisverteidigung leistet und gleichzeitig fest über Kooperationen in das regionale Gesundheitssystem integriert ist. Ich glaube, in gewissem Maße trägt es zur Beruhigung unserer Bürgerinnen und Bürger bei, wenn sie den Hubschrauber des BWKs fliegen sehen und hören. „Wenn er gebraucht wird, kommt er“, dies alles verleiht dem Bundeswehrkrankenhaus für die Städte, Gemeinden, Kreise schon eine besondere Bedeutung.

Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm ist für die gesamte Region eine Institution in der Krankenhausversorgung, an deren guter Entwicklung wir sehr interessiert sind. Ich hoffe und wünsche dann auch, dass sich Krankenhausplanung, Krankenhausfinanzierung vernünftig entwickeln und natürlich auch die Entscheidungen im Verteidigungsbereich zügig getroffen werden und so ausfallen, dass man zu Recht sagen kann „das geht jetzt zügig in die richtige Richtung“.

In diesem Sinne wünsche ich dem BWK weiterhin eine gute Entwicklung und die notwendige Portion „Soldatenglück“ bei allen Einsätzen.

Johannes Stingl

 


am Rednerpult Johannes Stingl