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Gedenkgottesdienst in Pfuhl anlässlich 80 Jahre Vertreibung

27. April 2026

In der katholischen Pfarrkirche Heilig Kreuz in Pfuhl fand am Sonntag, 26. April 2026 ein von Bischof Dr. Bertram Meier, Augsburg, gehaltener Gedenkgottesdienst statt. In diesem Gedenkgottesdienst wurde an das menschliche Leid der Vertreibung  erinnert und die großen Leistungen der Integration gewürdigt. Im Evangelium wurden die Worte Jesu: „Ich bin die Tür …“ vorgetragen. In seiner eindrucksvollen Predigt griff Bischof Bertram Meier dieses Bild erneut auf. Im Jahr 2026 jährte sich zum 80. Mal die Ankunft der ersten Züge mit Heimatvertriebenen, vor allem aus dem Sudetenland in Bayern. 2 Millionen Menschen waren nach dem Zweiten Weltkrieg zur Umsiedlung nach Bayern gezwungen worden. 23.000 Heimatvertriebene fanden allein in den Landkreisen Neu-Ulm und Illertissen nach 1946 eine Bleibe und eine neue Heimat. Aus diesem Anlass hatte  der Arbeitskreis „ 80 Jahre Vertreibung“ in einer Gedenk- und Informationsveranstaltung am Samstag, 7. März im Pfuhler Museumsstadel veranstaltet.  Der Gedenkgottesdienst bildete den gelungenen Abschluss  des vom Arbeitskreis bearbeiteten Themas „1946 – 2026, 80 Jahre, Vertreibung,  Heimatverlust und Neubeginn“ im Landkreis Neu-Ulm.

Johannes Stingl, Susanne Salzmann